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In den letzten Wochen sind einige Artikel über die Tabakwerke erschienen, hier eine kurze Übersicht:

09.02.2009: OÖN (online): Tabakfabrik zwischen Verkauf, Modulen und Szenarien

09.02.2009: OÖN (online): Nutzungskonzepte der Parteien

25.02.2009: OÖN (online): Architektur-Prunkstück wird Heimat für Kunst und Wissenschaft

26.02.2009: OÖN (online): „Wir wollen keine Kramuri-Kiste“! Ringen um Zukunft der Tabakfabrik

Interessant ist, dass – abgesehen von der FPÖ – allen Parteien eine kulturelle Nutzung vorschwebt:

„Die SP sieht die künftige Tabakfabrik vorwiegend als Stätte für Kultur und Bildung”
„Die Linzer VP will die Tabakfabrik, geht es nach Vizebürgermeister Erich Watzl, zum Kulturquartier mit Veranstaltungs-, Probe- und Büroräumen machen.”
“Auch die Linzer Grünen plädieren für eine kulturelle Nutzung – als Ergänzung zur nahen Kulturmeile mit Platz für die freie Kunstszene und für Schulen.”

Nun soll ein ExpertInnengremium eingerichtet werden:

Fachleute, die sich aus dem Universitäts-, Wirtschafts- und Architekturbereich zusammensetzen, wünscht sich Mayr: „Schön wäre auch jemand mit internationaler Erfahrung.“

Wohlgemerkt soll niemand aus dem Kulturbereich in dem Gremium sitzen. Wir haben Herren Mayr schriftlich aufgefordert, auch VertreterInnen des Kulturbereichs einzubinden und unsere Mitarbeit angeboten, leider bisher ohne Rückmeldung.

Zwei Wochen später lässt Stadtrat Mayr mit folgendem Zitat aufhorchen:

„Wir wollen keine Kramuri-Kiste. Wir streben für die künftige Nutzung der Tabakfabrik eine klare strategische Ausrichtung an“, sagt der für die Kaufverhandlungen zuständige Linzer Finanzstadtrat Johann Mayr (SP).

Und die strategische Ausrichtung sieht so aus:

Universitätsprofessor Robert Bauer (Institut für Organisation der Kepler-Universität) legte die Richtung in einer Studie im Auftrag der Stadt Linz fest: Bildung, Forschung, Kultur, Kreativwirtschaft, Wohnen.

Eine sehr breite Ausrichtung, die sich durchaus mit unseren Vorschlägen deckt. Und auch hier wird wieder eine kulturelle Nutzung genannt,

Die Studie wurde übrigens bis heute nicht der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Linzer Stadtkulturbeirat hat die Studie Anfang Februar bei einer Sitzung angefordert, und sie bis jetzt nicht bekommen.

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