Archiv für die Kategorie: “News”

Dieser Artikel wurde übernommen vom Blog der umbauwerkstatt.

Heute wurden die Gewinner des diesjährigen Europan Wettbewerbs bekanntgegeben. Für Linz hat sich die international besetzte Jury entschieden, drei gleichwertige Sieger in Form von Ankäufen („runner up“) zu küren, um so auch auf die Bandbreite der Ansätze und nochmals auf die außerordentlichen Anforderungen aufmerksam zu machen, wenn man das Gebiet ernsthaft entwickeln will.

Das Team bestehend aus Sandra Gnigler, Gunar Wilhelm und Lorenz Potocnik, selbstständige Architekten und Stadtentwickler aus Linz und Wien und auch Akteure der umbauwerkstatt, sind die österreichischen Preisträger!

The jury discusses if there should be one first prize: parts of the jury say that Linz should be given a strong and convincing project which pushes the local forces to go ahead. On the other hand the jury cannot see one single project that unifies architectural, strategic and programmatic qualities in a way that would justify to give it to the city as the one winning project.

Foto: EuropanFoto: Europan

Awarding more than one project would give a strong signal to the city, reflecting the broad bandwidth of questions that have to be managed. The selection would express to the city that there are in fact different issues that have to be addressed, and that there are different ways that have to be followed at the same time in order to detect the promising future of the factory.

With the final three projects the city could get a strong input addressing three essential topics: process, architecture and programme.

The decision of the jury to select three projects has to be seen as a deliberate response when it comes to the task of the competition: the city shall take the results of Europan as a fundamental ressource for the future process. The city shall use the capacity of all three winning teams and invite them for a cooperation. In the course of this cooperation each of the teams can contribute very specifically to the three most important challenges of the future development.

Die drei Siegerprojekte Ein Ensemble im Porträt (A) , Urban Monolith (I) und Linzertus (E) stehen auch für drei sehr unterschiedliche Ansätze: Prozess, Signifikanz und städtebauliche Struktur.

The Europan projects make clear that routinist masterplanning and professional process-management are in themselves useless if one takes them as discrete disciplines. Instead, the city has to find a way to establish an „infrastructure“ which intertwines space and process in a new way, leaving outdated polarizations between formal and informal attitudes, between object and process behind.

Europan schlägt vor, alle drei Teams in die zukünftigen Entwicklungsschritte miteinzubeziehen. Ein Workshop soll die genaue Beteiligung und die notwendigen Schritte klären, um die verschiedenen Ansätze umzusetzen.

The city of Linz itself has to take this chance of activating urban planning/ management in a different manner, demonstrating its comittment for a new planning agency that aims at an exraordinary result.

Das Juryprotokoll und die eingereichten Projekte stehen auf der Europan Seite zum download bereit.
Eine Ausstellung der Projekte findet in der Tabakfabrik Linz am 24.01.2012 statt.

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Kurz eine Zusammenfassung der letzten Ereignisse rund um die Tabakwerke:

  • Die Musenspiele haben die Tabakwerke erobert  und damit auch medial einen ziemlich Rummel ausgelöst. In der Öffentlichkeit ist eine Message  klar angekommen – die Tabakwerke müssen kulturell genutzt werden!
  • Die Tabakwerke GmbH hat neue Mitarbeiter, die sich um die organisatorische Zwischennutzung kümmern. Eine davon ist Karin Gschwandtner, ehemalig bei der europäischen Kulturhauptstadt Linz09 Assistentin des stellvertretenden Intendanten Uli Fuchs.
  • Der Stadtkulturbeirat Linz hat ein Empfehlungspapier an die Politik veröffentlicht, in dem auch ein großes Kapitel zu den Tabakwerken stehen, siehe http://www.linz.at/images/ko-Empfehlungspapier_2011.pdf.
  • Es gibt eine neue Homepage der TFL: http://tfl.public2.linz.at
  • 2012 solls eine Porsche-Ausstellung in den TFL geben. Traurig, aber wahr: http://www.volksblatt.at/index.php?id=76343&MP=61-9399

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Salon 5 – Zukunftsgeschichte für die Transformation der Tabakfabrik oder wie schaffen wir Enthusiasmus und Engagement?
Donnerstag, 9.12.2010, 19.00 Uhr, afo

Der letzte von insgesamt 5 Salons zum Thema Planung und Transformation der seit bald 1 1/2 Jahren leer stehenden Tabakfabrik beschäftigt sich mit
„Strategic Storytelling“, einer Möglichkeit um der Stadt Zukünftiges in diesem langfristigen und komplexen Unterfangen zu erzählen.
Was ist der Sinn einer guten Erzählung für die Tabakfabrik?
Wie können wir Meinung bilden und Bewusstsein schaffen für die langfristige Transformation?
Inwieweit sind Enthusiasmus und Engagement nötig und wie können wir das schaffen?

Es diskutieren Manfred Grubauer (Tourismusverband Linz), Reinhart Haslinger (Kommunikationsagentur Haslinger, Keck), Thomas Baum (Drehbuchautor, Supervisor), Clemens Bauder (umbauwerkstatt, Architekturstudent in Linz), Lorenz Potocnik (umbauwerkstatt, Architekt).

Moderiert wird das Gespräch von Tim Kolvenbach (Organisationsberater in Wien)

Der Salon ist offen zugänglich, wir bitten jedoch um Anmeldung: office@afo.at

Näheres unter: http://www.afo.at/event.php?item=6107

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1. prepare ! Symposium zur Zukunft der Tabakfabrik Linz
Behrens, Städtebau, Planungsprozesse
12.11.2010 bis 13.11.2010 – Eintritt frei! (keine Anmeldung erforderlich)

Projektleitung: Lorenz Potocnik
Team: Thomas Philipp, Gunar Wilhelm, Christoph Weidinger, Clemens Bauder
Partner: Entwicklungsgesellschaft TFL, Nordico Stadtmuseum Linz

Das afo architekturforum oberösterreich hat in Hinblick auf die Transformation der ehemaligen Tabakfabrik in Linz die Initiative „umbauwerkstatt 2010“ entwickelt. Es handelt sich dabei um ein Forschungslabor zur Nachnutzung der Tabakfabrik, dass sich als Think Tank versteht und nötige Ideen und Entscheidungsgrundlagen von außen zutragen will.

PROGRAMM
Fr. 12.11., 19.00 Uhr – Eröffnungsvorträge

Ort: afo architekturforum oberösterreich
Hartmut Frank, Hamburg, „Der ganze Behrens“
Philippe Cabane, Basel, „Kultur der Bewirtschaftung“

Sa. 13.11., 10.00 Uhr – Zukunft der Tabakfabrik Linz

Ort: Tabakfabrik Linz, „Lösehalle“, Untere Donaulände 74
Lorenz Potocnik, Linz / Wien, „In 20 Zügen in die Zukunft“
Wolf Dieter Albrecht, Stadtplanung Linz, „Kontext Tabakfabrik“
Gunter Amesberger, Stadtentwicklung Linz, „Linz und die Tabakfabrik“
Martina Baum, Zürich / Karlsruhe „Von Industriebrachen zu urbanen Orten“
Dietmar Wiegand, Frankfurt / Wien, „Stadtentwicklung mit Projekten“

14.00 Uhr – Internationale Beispiele
Baumwollspinnerei, Leipzig: Bertram Schultze, SPINNEREI
Andel`s Hotel, Manufaktura, Lodz: Wojciech Poplawski, OP Architekten
Kabelwerk, Wien: Axel Linemayr, pool Architektur; Manfred Schenekl, Stadttheoretiker

Diskussion – „Was ist davon für Linz anwendbar?“, Moderation: Tim Kolvenbach, Wien

19.00 Uhr – Wissensstand feiern!

weitere Termine

Salon 4: 24. 11. 2010, 19.00 Uhr “Szenarien für die Tabakfabrik Linz oder wie kommen wir zu Ideen?”

2. Rendez Vous mit Peter Behrens
geführte Rundgänge in der Tabakfabrik, Treffpunkt: Tabakfabrik / Eingang Ludlgasse

Sonntag 21.11.2010, 11.00 Uhr
Sonntag 05.12.2010, 11.00 Uhr
Führung mit den Architekten Lorenz Potocnik, Christoph Weidinger und Gunar Wilhelm.
Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen, Kosten: Euro 10,00 / Person, Kinder frei
Anmeldung: office@afo.at

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Über Umwege erreicht uns heute eine Einladung zu einer Pressekonferenz der Stadt Linz:

Der bevorstehende Kauf der Linzer Tabakfabrik durch die Stadt Linz eröffnet neue Perspektiven für eine Nutzung des Gebäudekomplexes. Im Auftrag der Stadt Linz hat der Verstand des Instituts für Organisation der Johannes Kepler Universität, Univ.-Prof. Dr. Robert Bauer, eine Vorstudie zur Nutzung des  Areals der Linzer Tabakfabrik ausgearbeitet. Die Studie ist Thema einer Pressekonferenz von Bürgermeister Franz Dobusch, Finanzreferent Stadtrat Johann Mayr und des Studienautors Univ.-Prof. Dr. Robert Bauer am

Donnerstag, 7. Mai 2009, 11 Uhr,
im Pressezentrum des Alten Rathauses, Hauptplatz 1, 4. Stock.

Wir sind vorort und sind gespannt, welche Ergebnisse präsentiert werden. Ursprünglich sollte die Studie Ende des Jahres 2008 präsentiert werden. Trotz Aufforderungen von mehreren Seiten wurde die Studie bisher weder an uns, an andere politische Parteien abseits der SPÖ oder an den Kulturstadtrat übergeben.

Zur Erinnerung: Vor über 18 Monaten wurde der Beschluß im Gemeinderat gefasst, dass die Stadt sich um den Ankauf der Tabakwerke bemühen soll. Bis dato wurde dennoch völlig offen gelassen, in welche Richtung die Nachnutzung gehen sollte – ob diese einen kulturellen, wirtschaftlichen oder Bildungs-Fokus haben soll. Die Vorschläge wurden zwar angehört, die Initiativen allerdings nie aktiv informiert oder eingebunden – Integrative Städteplanung sieht anders aus.

Die Gruppe “Kulturquartier Tabakwerke”  fordert eine aktive Einbindung der lokalen Künstlerinnen und Künstler und der Kulturvereine. Nur durch die Möglichkeit zur Partizipation am Gestaltungsprozess kann eine sinnvolle Nachnutzung gewährleistet werden.

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Erschienen am 15.03.2009 in der oberösterreichischen Rundschau:

20090315-rundschau

Wir freuen uns über die Ankündigung Stadtrat Mayrs, VertreterInnen der Kunst- und Kulturszene in das Entwicklungsgremium einzubinden. Nun stellt sich die Frage, welche Personen konkret eingeladen werden – der Verein Kulturquartier Tabakwerke bietet der Stadt Linz seit jeher seine Mitarbeit an, und wir freuen uns auf ein klärendes Gespräch mit Herren Stadtrat Mayr.

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Wir wurden auf Radio FRO im Rahmen der Sendung “Radio KUPF” inverviewed – organisiert von der Kulturplattform Oberösterreich.

Scheinbar ist es fix: Die Stadt Linz kauft die Austria Tabakwerke, was damit geschehen wird, ist offen. Von einem Design-Museum ist zu hören, Tanztheater, Medizin Uni … ein konkretes Konzept soll ein eigens installiertes ExpertInnengremium erarbeiten. Spannend wird, wer diesem Gremium angehören soll.

Der Verein Kulturquartier Tabakwerke fordert seit Mai 2008 die kulturelle und künstlerische Nutzung durch die Freie Szene, hat ein Nutzungskonzept vorgelegt und der Stadt mehrmals seine Mitarbeit angeboten. Bisher erfolglos.

Eine Live-Sendung mit Thomas Diesenreither vom Verein Kulturquartier Tabakwerke und kurzen Statements von Stadtrat Mayr und Vizebürgermeister Watzl.

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Erschienen am 08.03.2009 in der oberösterreichischen Rundschau:

Zukunft von Tabakfabrik: Kritik an Expertenteam

Zukunft von Tabakfabrik: Kritik an Expertenteam

Kommentar:

Unnötiger Kulturstreit

Unnötiger Kulturstreit

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Erschienen am 04.03.2009 in der Linzer Tips:

Künstler bei Tabakfabrik einbinden

Künstler bei Tabakfabrik einbinden

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Wir haben heute eine Presseaussendung mit einer Stellungnahme zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Tabakwerke Linz veröffentlicht.

Zusammenfassung:

  • Wir begrüßen die klaren Aussagen von SPÖ, ÖVP und den GRÜNEN, die Tabakwerke auch kulturell zu nutzen.
    In dem angedachten ExpertInnengremium zur Entwicklung der Tabakwerke sollen allerdings nur VertreterInnen aus Wirtschaft, Universität und Politik sitzen, der Kulturbereich wurde bisher nicht erwähnt.
  • Wir fordern die Einbindung von Künstlerinnen und Künstlern und von Kulturverbänden in das Entwicklungsgremium für die Tabakwerke. Die Stadt muss jene Menschen einbinden, die später die Tabakwerke beleben sollen, dies ist die einzige Möglichkeit, wie ein sinnvolles kulturelles Nutzungskonzept entwickelt werden kann.
  • Weiters fordern wir die Veröffentlichung der von der Stadt Linz in Auftrag gegebenen Studie, um die Entscheidungen der Stadt transparenter zu machen.

Langtext:

Seit Mai 2008 engagiert sich die Gruppe Kulturquartier Tabakwerke für eine Nutzung der Tabakwerke mit klarem kulturellen Fokus. Viele Briefe wurden geschrieben, Artikel und Interviews lanciert, Termine mit EntscheidungsträgerInnen wahrgenommen. Subventionsansuchen für die Entwicklung konkreter Konzepte wurden eingereicht.

Mittlerweile ist es fix, dass die Stadt Linz den Zuschlag erhält, offen ist lediglich der Kaufpreis.

Also stellt sich nun umso mehr die Frage, in welcher Form die Tabakwerke in Zukunft genutzt werden sollen. Letztes Jahr gab die Stadt Linz zur Beantwortung dieser Frage eine Studie bei Herren Dr. Robert Bauer, tätig bei der JKU Linz, in Auftrag. Diese wurde Ende Jänner der Stadt präsentiert und übergeben, und laut den Medienberichten und Interviews mit Stadtrat Johann Mayr kommt sie zu dem Schluss, dass eine kulturelle Nutzung sehr wohl möglich wäre – genauso wie eine Reihe anderer Nutzungsmöglichkeiten. Auch die Positionen der Parteien gehen in eine eindeutige Richtung:

„Die SP sieht die künftige Tabakfabrik vorwiegend als Stätte für Kultur und Bildung”
„Die Linzer VP will die Tabakfabrik, geht es nach Vizebürgermeister Erich Watzl, zum Kulturquartier mit Veranstaltungs-, Probe- und Büroräumen machen.”
“Auch die Linzer Grünen plädieren für eine kulturelle Nutzung – als Ergänzung zur nahen Kulturmeile mit Platz für die freie Kunstszene und für Schulen.”
(alles Zitate aus den OÖN vom 09.02.2009)

In dem angedachten ExpertInnengremium sollen nur VertreterInnen aus Wirtschaft, Universität und Politik sitzen, der Kulturbereich wurde außen vorgelassen.

Auf unseren Brief an Stadtrat Mayr, doch auch ExpertInnen aus dem Kulturbereich einzubinden, gab es keine Reaktion, auf telefonische Nachfragen wird nicht reagiert. In einem Gespräch mit Stadtrat Luger erfährt man, dass die Tabakwerke kommerziell verwertet werden sollen, wodurch er sich eine kulturelle Nutzung eher nicht vorstellen kann.

2009 will Linz Kulturhauptstadt sein, und sieht den Titel der europäischen Kulturhauptstadt sowohl als Auszeichnung, als auch als Startschuss für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Doch wenn Linz eine Kulturhauptstadt bleiben will, so muss sie ihren großen Worten auch große Taten folgen lassen. Es müssen die Chancen begriffen werden, die die Ansiedlung von KünstlerInnen in einer Stadt bedeuten.

Wir haben nun viel in Ausstellungsräume und in Aufführungsräume investiert, doch wir lassen außer Acht, jene KünstlerInnen zu fördern, welche diese Räume einmal bespielen sollen.

Wessen Bilder sollen einmal im Lentos hängen, wenn niemand die Möglichkeiten hat, diese zu malen? Wer soll in der Stadtwerkstatt Konzerte spielen, wenn niemand einen Proberaum findet? Wieso müssen wir für Linz09 KünstlerInnen importieren, statt uns langfristig Gedanken zu machen, wie man die eigenen KünstlerInnen so unterstützen kann, dass sie selbst international gefragt sind?

Die Stadt Wien ist nicht zufällig zu einer Musikhauptstadt geworden – dies war das Ziel eines langen, über viele Dekaden hin vollzogenen Plan der Politik. Wo sind diese Pläne heute? Man kann und muss von der Politik einfordern, eben jene Perspektiven zu entwickeln und auch konsequent zu verfolgen.

Es muss die Grundlage für eine florierende Kunst- und Kulturszene geschaffen werden.

Es braucht Strategien, wie man die Abwanderung der kreativen Kräfte verhindern kann. Es braucht Perspektiven für die existierenden Künstlerinnen und Künstler und für jene jungen Talente, welche jedes Jahr an der Kunstuniversität ausgebildet werden, nur um nach ihrem Studium entweder fortziehen oder kunstferne Berufe ausüben zu müssen.

Und auch für jene KünstlerInnen, welche bereits in Linz leben und arbeiten. Im Jänner wurde die Studie zur sozialen Lage der österreichischen KünstlerInnen vom Kulturministerium veröffentlicht, und diese belegen die Missstände in jenem Bereich, der für Österreich identitätsstiftend ist. In der Kulturnation Österreich lebt ein großer Teil der KünstlerInnen unter der Armutsgrenze, muss sich mit Aushilfsjobs trotz durchschnittlich höherer Qualifikationen über Wasser halten.

Wir, und auch viele andere KünstlerInnen und Kulturschaffende bieten der Stadt Linz unsere Mitarbeit an.

Die Tabakwerke bieten die Chance, eine langfristige Perspektive zu entwickeln, doch dies kann nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen – und dafür muss die Politik zuerst die ansässigen KünstlerInnen in ihr Boot holen. Wir fordern die Einbindung von Künstlerinnen und Künstlern, von Kulturverbänden in die Entwicklungsgremien für die Tabakwerke. Die Stadt muss jene Menschen einbinden, die später die Tabakwerke beleben sollen, dies ist die einzige Möglichkeit, wie ein sinnvolles kulturelles Nutzungskonzept entwickelt werden kann.

Weiters fordern wir die Veröffentlichung der von der Stadt Linz in Auftrag gegeben Studie, um die Entscheidungen der Stadt transparenter zu machen.

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